Viel Unwissen zu Diabetes

Die Deutschen glauben, eigentlich gut über Diabetes Bescheid zu wissen. Einer Nachprüfung des Robert Koch-Instituts hält das nicht stand.

Von Helmut Laschet

BERLIN. Was wissen Diabetiker und Gesunde über die Krankheit, wie informieren sie sich, welche Einstellung haben sie zur Krankheit, und wie werden Hilfen im Umgang damit bewertet?

Die Zukunft gehört der sensorischen Zuckermessung

Die Zeiten, in denen sich Diabetiker zur Zuckermessung in den Finger stechen müssen, sind wohl bald vorbei. Sensor-basierte Messsysteme werden sich künftig durchsetzen. Das bringt neue Möglichkeiten und auch Herausforderungen für Patienten und Ärzte.

Von Thomas Meißner

Wie Sie das Mittagstief überwinden

Es könnte auch am Blutzucker liegen

(akz-o) Wenn es um die Mittagspause geht, lieben es die Deutschen deftig. So ist laut Angaben deutscher Cateringunternehmen die Currywurst mit Pommes seit Jahren das beliebteste Kantinenessen hierzulande. Doch egal, wie leicht oder schwer sie ausfällt, viele fallen nach einer Mahlzeit in ein regelrechtes Mittagstief: Sie sind schlapp und können sich nur schwer konzentrieren. Mediziner nennen diesen Zustand postprandiale Müdigkeit.

Valide Information zu Diabetes ist schwer zu finden

Diabetiker haben Schwierigkeiten, vertrauenswürdige Informationen über ihre Krankheit zu bekommen. Verbesserungsbedürftig ist auch das Unterstützungsangebot.

Von Helmut Laschet

BERLIN. Das Gesundheitswissen über Diabetes ist bei den Betroffenen, insbesondere aber in der Allgemeinbevölkerung lückenhaft. Ein Problem dabei ist weniger die Verständlichkeit angebotener Informationen, sondern zu erkennen, welche Information aus welchen Quellen wirklich vertrauenswürdig ist.

Schulungsprogramm SPECTRUM in der Phase der Evaluation

Die kontinuierliche Glukosemessung kann ihren Nutzen nur bei ausreichender Schulung entfalten. Mit SPECTRUM gibt es ein produktneutrales Programm.

Von Thomas Meißner

Die kontinuierliche Aufzeichnung von Glukosemesswerten wird immer häufiger eingesetzt, seit der Zugang zu dieser Technologie für Menschen mit Diabetes und intensivierter Insulintherapie als Kassenleistung abgerechnet werden kann. Klar ist aber auch, dass CGM (Continuous Glucose Monitoring) nur dann Effekte hat, wenn die Patienten oder die Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes in die Lage versetzt werden, mit den gemessenen Daten und weiteren Informationen umzugehen.

Volksdroge Nr. 1:

So werden ,Zucker-Junkies‘ wieder clean

(akz-o) Wer hätte das gedacht? 80 Prozent aller Lebensmittel, die in unseren Supermärkten verkauft werden, enthalten mittlerweile Zucker. Kein Wunder also, dass wir diese Droge oft einnehmen, ohne es zu bemerken.

E-Bikes bringen Diabetiker auf Trab

Patienten mit Typ-2-Diabetes wird geraten, sich mehr zu bewegen. Da aber viele auch übergewichtig sind, fällt Sport mitunter schwer. Nun zeigt eine Studie: E-Bikes können Typ-2-Diabetikern sehr gut dabei helfen, einen aktiveren Lebensstil einzuschlagen.

BERLIN. Typ-2-Diabetiker sind oft auch übergewichtig. Sie sollten regelmäßig körperlich aktiv sein, um abzunehmen und ihre Blutzuckerwerte zu senken. Vielen falle Bewegung gerade aufgrund ihres Übergewichts aber schwer, erinnert diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

Neue Website zu Diabetischen Augenerkrankungen

Unter dem Titel \"Diabetische Netzhauterkrankungen – Aktiv werden, Möglichkeiten nutzen\" gibt eine Website kompakt und laienverständlich Informationen dazu, wie mit Sehverlust und Diabetes weiterhin ein aktives und selbstständiges Leben möglich ist, welche Optionen es für eine Rehabilitation nach Sehverlust gibt und welche sozialrechtlichen Ansprüche bestehen können.

\"Gesunde Ernährung darf nicht vom sozialen Status abhängen!\"

Heranwachsende aus bildungsfernen Schichten sind rund viermal so häufig von Adipositas betroffen wie sozial besser situierte Altersgenossen, hat die Studie KiGGS ergeben. Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) fordern Gegenmaßnahmen.

Diabetes-Sterblichkeit höher als bisher gedacht

175.000 Todesfälle des Jahres 2010 sind mit Diabetes assoziiert, haben Forscher errechnet. Das ist viel mehr, als in der Todesursachenstatistik angegeben wird.

Global hat sich die Zahl der diabetesassoziierten Todesfälle zwischen 1990 und 2010 verdoppelt. Im Jahr 2013 sind schätzungsweise 5,1 Millionen Menschen weltweit und 620.000 Menschen in Europa an einem Diabetes bzw. an diabetesbedingten Folgeerkrankungen gestorben.

Macht mit, bewegt Euch!

Bewegung tut gut, sagen nicht nur Gesundheitsexperten. 2,5 Stunden sanftes Training pro Woche reichen eigentlich aus. Doch nichts geht ohne Motivation.

Von Susanne Werner

Im Grunde wissen wir es längst. Wer sich bewegt, tut etwas für seine Gesundheit. Vermutlich gibt es kaum eine Gesundheitserkenntnis, die so unumstritten ist.

Bewegung in virtuellen Welten motiviert Diabetiker

Bewegung gehört zur Basis jeder Diabetestherapie. Neue Optionen wie \"Exergaming\" steigern die Motivation von Patienten. Hypoxietraining bessert zudem die Ergebnisse.

Von Peter Stiefelhagen

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